Treffen in Dresden

Vom 13.-16. April nahmen Pröpstin Elena Bondarenko und Prediger Artis Petersons an der Synode der sächsischen Landeskirche teil. Im Rahmen der Synode fand auch ein treffen mit den Partnern der Zentralen Propstei der ELK ER im Kirchenkreis Dresden-Mitte statt. 

Abschlussprüfung im Theologischen Seminar der ELK

Am 24. März fand am Theologischen Seminar in Novosaratovka ein Abschlussexamen statt. Dieses Jahr sind unsere Absolventen: Alexei Kolosow (St. Petersburg), Artis Petersons (Moskau), Alexander Menschugin (Narva) und Valentin Nikolaenko (St. Petersburg). Die Prüfung wurde abgenommen von: Anton Tichomirov, Rektor des Seminars, und den Dozenten Elena Bondarenko und Bradn Buerkle. Wir gratulieren unseren Absolventen zum erfolgreichen Abschluss des Studiums!

Ein Bild für Jaroslawl

Am 15. März kam Pastor Agris Pilsums, der in den Gemeinden Ilūkste, Subate und Laši (Lettland) Dienst tut, mit dem Auto nach Jaroslawl und brachte der örtlichen Gemeinde das von seiner Frau Daiga Pilsuma, die Magister der Kunstwissenschaften ist, gemalte Diptychon „die neunte Stunde“ („Devītā stunda“) mit.

Das Diptychon soll zum Altarbild der Jaroslawler St. Petri- und Paulikirche werden. Die auf den Bildern abgebildeten Geschichten aus der Passion Christi passen ausgezeichnet zu der rauen, zerstörten und wiedergeborenen Einrichtung der Kirche. Sie erinnern uns an das Ewige: an den Tod und den Geist Gottes, der ihn besiegt.

Das Bild wurde von Pröpstin Elena Bondarenko, Gemeindepastor Iwan Schirokow, Prediger Artis Petersons und vom Kirchenvorstandsvorsitzenden der Gemeinde Igor Fedder in Empfang genommen. Es wird am bevorstehenden Karfreitag zu einem besonderen Zeichen für die Gemeinde werden. Alle Versammelten beschlossen, für den Sommer ein Fest der Jaroslawler Kirche mit Einweihung des Bildes und Besuch aus verschiedenen Ländern zu planen.

Runder Tisch Diakonie

Am 26. Januar fand im Rahmen der alljährlichen Weihnachtslesungen in der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen der Russisch-orthodoxen Kirche der traditionellen Runde Tisch zur Diakonie statt, der den HIV-Problemen und der Rolle der Kirche bei ihrer Lösung sowie dem interkonfessionellen Erfahrungsaustausch gewidmet war. Die Evangelisch-lutherische Kirche vertraten Pröpstin E. Bondarenko, Koordinatorin der Frauenarbeit, und Prediger A. Petersons, Koordinator des diakonischen Dienstes. Am Runden Tisch wurde das interessantes Programm "LadJa" der Russisch-Orthodoxen Kirche zur Jugendarbeit vorgestellt. Außerdem teilten die Teilnehmer Informationen darüber, wie ihre Konfessionen sich bemühen, zur Schaffung einer geistlichen Grundlage im Leben unserer Mitbürger beizutragen. Außerdem erörterten sie gemeinsame Projekte mit der Stiftung "Caritas" der Römisch-katholischen Kirche. 

Verabschiedung des Kirchenvorstandsvorsitzenden Oyono

Herr Oyono tat viele Jahre lang Dienst als Vorsitzender des Gemeinderates, seine Kinder Kevin und Christina wurden letztes Jahr im Advent in der Kathedrale konfirmiert, die ganze Familie spielte eine wichtige Rolle im Leben der französischsprachigen lutherischen Gemeinde. Familie Oyono zieht wegen einer beruflichen Beförderung von Herrn Oyono nach Kamerun um. Die französischsprachige Gemeinde erwarten Wahlen und ein neuer Abschnitt ihrer Geschichte.

Hoher Besuch in der Kathedrale

Am 25. Oktober 2017 besuchte der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Evangelisch-lutherische St. Petri- und Paulikathedrale in Moskau. Dieser Besuch fand zu einem zeichenhaften Zeitpunkt statt: zur 500-Jahrfeier der Reformation und am Tag der offiziellen Übergabe der Kathedrale ins Eigentum der Kirche. Bei dem Treffen waren Vertreter der Regierung der Russischen Föderation und der Stadt Moskau, Gäste aus den evangelisch-lutherischen Gemeinden Russlands sowie Mitglieder der Kathedralgemeinde anwesend. Grußworte gab es von Erzbischof Dietrich Brauer, von Heinrich Bedford-Strohm, dem Leiter der Evangelischen Kirche in Deutschland, von Nikolai Peschkow, dem stellvertretenden Direktor der Moskauer Gebietsverwaltung der russischen Eigentumsbehörde, von Wladimir Medinski, dem Kulturminister Russlands. Bundespräsident Steinmeier begrüßte die Versammelten ebenfalls. Er begann seinen Arbeitsbesuch in Russland mit dem Besuch der Kathedrale, um die Freude über die Rückgabe des Gotteshauses zur festlichen Zeit des Reformationsjubiläums mit den Gläubigen zu teilen. Nach dem Besuch in der Kathedrale besuchte Frank-Walter Steinmeier den russischen Präsidenten Wladimir Putin und dankte ihm für die Mitwirkung bei der Rückgabe der Kathedrale. Dies ist äußerst wichtige Entscheidung und eine große Freude für alle Lutheraner nicht nur in Moskau, sondern in ganz Russland.

Das V. Theologinnenkonvent der ELK in Moskau

Vom 30. November bis 3. Dezember hat das V.Theologinnenseminar der ELK in Russland stattgefunden. Diese Veranstaltung hat zum ersten Mal 2010 in Erfurt nach der Initiative von GAW stattgefunden. Man hat diese neue Tradition auch in Russland fortgesetzt: das II. Konvent war in Samara, 2011, das III. Konvent – in Kasan 2013, das IV. – in Kaliningrad, 2015, und das V.Konvent – jetzt, in Moskau. Die Teilnehmerinnen kamen von Togliatti, Gussew (Gumbinnen), Wladiwostok, Krasnoturinsk, Krasnojarsk, Astrakhan, Poltawa (in der Ukraine), Orenburg, Samara und Moskau. Moskauer Gemeindeglieder haben dieses Treffen auch gerne besucht, um die Pastorinnen und Predigerinnen kennenzulernen. Die Referenten waren Pastorin der Emmausgemeinde bei der deutschen Botschaft in Moskau Aljona Hoffmann und Pastor Norbert Hintz (Leiter von MLB Hannover). Pastorin Aljona hat von der beruflichen Supervision der Pastoren und den Methoden dieser Supervision erzaehlt. Pastor Norbert Hintz erzaehlte von seiner beruflichen Erfahrung und dem biblischen Hintergrund der Seelsorge. 

Das Konvent fing mit dem gemeinsamen Essen an. Danach haben sich die Teilnehmerinnen in der Kapelle der Kathedrale gesammelt. Erzbischof Brauer hat das Konvent begruesst. Danach kamen die Grussworte von Proepstin Elena Bondarenko (Beauftragten der Frauenarbeit der ELK), die den organisatorischen Teil des Konvents uebernahm, und Pastor Norbert Hintz. Nach dem offiziellen Anfang war der Gottesdienst mit Abendmahl, dazu kamen auch Moskauer Gemeindeglieder. Das war der erste Tag (Donnerstag). Am Freitag gab es ein Treffen mit Aljona Hoffmann, am Abend haben die Theologinnen Adventsbastelkreis in Moskauer Gemeinde besucht. Sie haben zusammen mit Moskauer Gemeindegliedern Adventskraenze gemacht, die sie entweder zur Moskauer Jahrmarkt lassen, oder mit nach Hause nehmen konnten. Am dritten Tag, Samstag, hat Pastor Norbert Hintz seinen theoretischen Teil gemacht. Am Abend gingen Theologinnen zum Konzert in Moskauer Kathedrale. Am Samstag gab es Gottesdienst des 1. Advents in der Kathedrale, den die Theologinnen besucht haben. Zusammen gingen sie zum Abendmahl. Das Konvent hat allen sehr gefallen, alle haben einen Wunsch geaeussert, das VI. Konvent wieder in Moskau zu halten. Als Thema fuer das zukuenftige Treffen hat man „Verschiedene und ungewoehnliche Liturgieformen“ gewaehlt. Die Unterkunft der Teilnehmerinnen war im Hotel „Arum“ neben der Kathedrale, Fruehstueck war im Hotel und Mittagessen im Cafe „Sisters“ neben der Kirche. Unter den Gaesten gab es auch Gaeste aus der Ukraine: Diakonin Natalia Tschischowa und ihr Mann – Pastor Alexej Tschischow. Auf diese Weise verlieren wir den Kontakt zur Ukraine nicht, es war interessant, wieder alte Bekannten zu sehen.

Die Teilnehmerinnen und Referenten danken GAW und Pastor Enno Haaks fuer die Idee und fuer die finanzielle Unterstuetzung dieses Treffens! Gesegnete Adventszeit und frohe Weihnachten!

Die Rechtfertigungslehre: 500 Jahre später

Vom 21. bis zum 23. November fand in Moskau ein interessantes ökumenisches Seminar unter dem Titel "Die Rechtfertigungslehre 500 Jahre später" statt. Als Organisatoren des Seminars fungierten das katholische St.-Thomas-Institut und die Evangelisch-lutherische Kirche des europäischen Russlands. Das St.-Thomas-Institut arbeitet schon lange mit der ELK ER zusammen, besonders mit der Zentralen Propstei der ELK ER. Viele Absolventen, die jetzt in den Gemeinden der ELK ER arbeiten, haben am St.-Thomas-Institut studiert. Thomas Garcia, Rektor des Instituts, hat schon mehrfach in der St. Petri- und Paulikathedrale der Evangelisch-lutherischen Kirche Russlands gepredigt. Deshalb entstand bei einem Treffen von Priester Thomas Garcia, Priester Viktor Zhuk, Pröpstin Elena Bondarenko und Prediger Artis Petersons die Idee, im Jahr des Reformationsjubiläums eine gemeinsame theologische Konferenz durchzuführen, zu der Katholiken, Lutheraner und Vertreter der breiten Öffentlichkeit eingeladen werden können.

Die 500-Jahrfeier der Reformation in Jaroslawl

Das Jahr 2017 ist ein ganz besonderes Jahr für die Kirchen der Reformation, So große Jubiläen wie eine 500-Jahrfeier kommen wirklich sehr selten vor, und nicht jeder Christ hat das Glück, ein solches Datum während seines irdischen Lebens zu erleben.

Auch die Jaroslawler Lutheraner konnten diesen Tag nicht außer Acht lassen. Die Feier des Reformationstages begann am 27. Oktober mit einem gemeinsamen Gebet der Jaroslawler Lutheraner und Katholiken. Vor Beginn des Gebetes wurden der Kirchenvorstandsvorsitzende Igor Fedder und der Gemeindepastor Iwan Schirokow mit Dankesbriefen geehrt, außerdem wandte sich Sergej Chitrow, der Leiter der Öffentlichkeitsabteilung des Bürgermeisteramts, mit einem Grußwort an die Versammelten. Beide Gemeinden brachten dem allmächtigen Gott in der Hoffnung auf Barmherzigkeit und Vergebung für die verlorene Einheit ihre Gebete dar. Der Abend nach dem Gebet wurde abgeschlossen durch ein ausgezeichnetes Orgel- und Vokalkonzert der verdienten Künstlerin Russlands, Solistin der Staatlichen Philharmonie Jaroslawl, Lubow Schischchanowa, und der internationalen Preisträgerin Olga Gretschko. 

Am 31. Oktober, am Reformationstag, fand ein ungewöhnliches Konzert statt. Viele Normalbürger und Musikliebhaber kennen die Namen der großen lutherischen Komponisten Bach, Buxtehude, Pachelbel u.a. Ihre Werke sind untrennbar mit ihrem Glauben verbunden, jedoch weiß kaum jemand von den Autoren der evangelischen Kirchenlieder. Um die Informationslücken zu füllen, wurde von Pastor Iwan Schirokow ein interessantes Gespräch vorbereitet. 

Abgeschlossen wurden die dem Reformationsjubiläum gewidmeten Veranstaltungen durch ein Orgelkonzert am 4. November. Das interessante musikalische Programm wurde von Maria Makarenko, aus Moskau, Preisträgerin gesamtrussischer und internationaler Wettbewerbe, zusammengestellt.

Weltgebetstag hat einen Potential

Am Abend des 3. März fand in der St. Petri- und Paulikathedrale in Moskau, wie auch in vielen anderen Gemeinden unterschiedlicher christlicher Konfessionen auf der ganzen Welt, ein Gottesdienst zum Weltgebetstag statt. In der russischen lutherischen Kirche steht dieser Tag schon lange im liturgischen Kalender: schon seit über 20 Jahren. Der erste Freitag im März wird in St. Petersburg, Samara, Kasan, Wolgograd und Wladiwostok begangen; Moskau hat sich dieser Bewegung erst kürzlich angeschlossen - aber auch hier findet der Weltgebetstag schon zum siebten Mal statt. Von Jahr zu Jahr haben wir unterschiedliche Varianten ausprobiert: eine Andacht in der Kapelle gehalten, in kleinen Gruppen an diesem Tag gebetet, den Raum mehr oder weniger stark dekoriert, uns exakt an das vorgeschriebene Programm gehalten oder mit der Liturgie experimentiert. Letztendlich haben wir begriffen, dass das Wichtigste die aktuellen Anliegen der Kirche in ihrem Lebenszusammenhang sowie eine reale Solidarität in einigen Fragen ist - eine Solidarität, die Konfessionsgrenzen überwindet und Nutzen bringt. Außerdem haben wir begriffen, dass man manche Teile des vorgeschriebenen Programms ändern kann, wen sie nicht zum Kontext unserer Gemeinden passen, denn Gebet ist ja eine ernste Sache und nicht zum Vorzeigen.

In Moskau gehen wir nach dem Prinzip vor, dass am Weltgebetstag alle teilnehmen - wie Frauen, so auch Männer. Wir betonen, dass dieser Gottesdienst hauptsächlich von Laien gehalten wird, aber wir bemühen uns auch, die traditionellen liturgischen Formen beizubehalten, ohne die ein christlicher Gottesdienst unmöglich ist, und laden Pastoren und Prediger ein, um diese traditionellen liturgischen Teile zu vollziehen. Besonders betrifft dies die allgemeine Beichte, die Predigt und den Segen. Wir versuchen jedoch auch, eine frische Note in den Gottesdienst am Weltgebetstag einzubringen, und schmücken die Kirche mit frischen Blumen, laden unsere Chöre zum Singen ein (häufig wird der Weltgebetstag zur Testplattform für die Aufführung gerade eingeübter Werke) und finden jedes Jahr eine neue Möglichkeit, kreativ zu werden. 

Das Jahr 2017 ist das Jahr der Reformation. Am 3. März versammelten sich im Gottesdienst am Weltgebetstag Lutheraner und Katholiken, und außerdem besuchten uns wieder orthodoxe Freunde aus dem Diakoniefonds "Staryy Svet", dessen Patron Metropolit Hilarion ist - der Vorsitzende der Abteilung für äußere Kirchenbeziehungen der Russisch-orthodoxen Kirche. Das Programm wurde von Elena Bondarenko, Koordinatorin der Frauenarbeit in der ELKER, zusammengestellt; die Lieder übersetzte der Erzbischof der ELK Russlands Dietrich Brauer; den Gottesdienst bereiteten Frauen aus der Gemeinde der lutherischen St. Petri- und Paulikathedrale vor. Die Predigt hielt Pater Thomas Garcia, Rektor des katholischen St.-Thomas-Instituts. Außerdem wirkten Vertreter des diakonischen Dienstes der Evangelisch-lutherischen und der Römisch-katholischen Kirche beim Gottesdienst mit: Das Evangelium las Elena Poslantschik, Koordinatorin der "Caritas"-Projekte des katholischen Gottesmutter-Erzbistums in Moskau; das Sündenbekenntnis leitete Artis Petersons, Koordinator der Diakonie der ELKER, die Bluemen wurden von der Vorsitzenden des Kirchenvorstands der Kathedralgemeinde Maria Frolowa. Den Gottesdienst begleitete der Chor der Kathedrale unter Leitung von Jekaterina Miroschina und die Organistin der Kathedrale, Irina Schaschkowa-Peterson. Im Zentrum der musikalischen Begleitung stand auch der Jugendchor der französischsprachigen lutherischen Gemeinde Moskaus (Leiterin: Mbolatiana Rakoto, Vorsitzende der Jugendgruppe), zu dessen Gunsten die Kollekte eingesammelt wurde, damit der Chor in der Evangelisch-lutherischen St. Petri- und Pauligemeinde in Jaroslawl auftreten kann, die zur Zentralen Propstei der ELKER gehört. Diese Veranstaltung soll im April im Rahmen der 500-Jahrfeier der Reformation in Russland stattfinden. 

Fünfhundert Jahre Reformation - das war neben dem Gebet für die Philippinen (das Land des Weltgebetstags 2017) Leitmotiv des Weltgebetstags. Pater Thomas Garcia sagte in seiner Predigt, dass er sich in der lutherischen Kathedrale wie zu Hause fühlt, weil er hier als Rektor des katholischen Instituts viele Freunde hat. Er erinnerte sich auch daran, dass Papst Franziskus die Lutheraner während seines Besuchs in einem lutherischen Gottesdienst um Vergebung gebeten hat, und betonte, dass wir vieles gemeinsam haben und dass wir uns auf eine noch größere Annähreung zubewegen. Es ist schon ein Wunder, dass wir die 500-Jahrfeier der Reformen in der Kirche gemeinsam begehen. 

Während des Gottesdienstes konnte man sich während der musikalischen Teile an einer Sand-Show - Sandzeichnungen, die an das Gewölbe der Kathedrale projiziert wurden - erfreuen. Zum Abschluss des Gottesdienstes tranken Gemeindemitglieder und Gäste zusammen Tee und unterhielten sich. Jeder, der wollte, bekam von der Kathedrale Frühlingsblumen - ein Symbol für die Erneuerung der Natur und die Vorbereitung auf die Osterzeit - geschenkt. 

Unsere jahrelange Suche nach einem Konzept für den Weltgebetstag zeigt, dass der Weltgebetstag Potenzial hat. Ein Beweis dafür ist das wachsende Interesse der Gemeindemitglieder und eine größere Teilnehmerzahl als in den vorangehenden Jahren. Auch ist erfreulich, dass an unserem Weltgebetstag in Moskau nun schon traditionell Lutheraner mit Katholiken zusammen teilnehmen. Diese Tradition wollen wir auch nächstes Jahr weiterführen.

Die Segnung des neuen Predigers in der Zentralen Propstei

Am 6. Novemver 2016 fand die Segnung des neuen Predigers der Zentralen Propstei in der Moskauer Kathedrale statt - das war Mitglied der franzoesisch-sprachigen Gemeinde Mamy Rakotonitama. Die Segnung wurde von Erzbischof Brauer gehalten, die Assistenten waren Proepstin Elena Bondarenko, Pastor Viktor Weber und Prediger Artis Petersons. Nach dem Gottesdienst haben Erzbischof Brauer und Gemeindevorsitzender der franzoesisch-sprachigen Gemeinde Jean Oyono die Gemeinde gegruesst, die Jugendlichen der Gemeinde haben ein Festgesang vorgestellt, danach hat man zum von Fara Rakotoarivelo vorbereiteten Buffet eingeladen.

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Am Vorabend des Reformationstages

Am 30. Oktober fand die Einfuehrung der neuen Lutherbibel waehrend der Feierliturgie in der evangelischen Emmausgemeinde zu Moskau statt. Auf diese Weise ist das Jubilaeumsjahr der Reformation angefangen. Den Gottesdienst hat Gemeindepfarrerin Aljona Hoffmann gefuehrt. Die Gaeste waren Proepstin Elena Bondarenko, die die Predigt gehalten hat, und Koordinator der Diakonie der ELKER Prediger Artis Petersons, der vom einzigartigen Projekt der ELK Russlands erzaehlt hat - dem Karl-Bluem-Haus fuer Senioren in Kaliningrader Gebiet. Erzbischof Dietrich Brauer hat dieses Haus unter seinen besonderen Schutz genommen. Artis Petersons hat der Emmausgemeinde fuer die Kollektenreihe fuer das Karl-Bluem-Haus gedankt, ueber das 10-jaehriges Jubilaeum des Hauses mitgeteilt und auch alle Gemeindeglieder darum gebeten, mit Sachen dem Obdachlosenprojekt der Moskauer St.Petri-und-St.Pauligemeinde zu helfen. Am Ende des Gottesdienstes hat man eine neue Kollekte fuer das Karl-Bluem-Haus gesammelt.

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Treffen mit Vera und Martin Gast-Kellert in Kaliningrad.

Vera und Martin sind in die Kaliningrader Propstei als Gaeste fuers Jubilaeum des Karl-Bluem-Hauses angekommen. Das Treffen war eine besondere Freude, weil sie mehrere Jahre verschiedene Projekte der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europaeischen Russlands unterstuetzt haben. Waehrend 4 Tage der Unterhaltung mit ihnen hat es geklappt viele interessante Orte von Ost-Preussen zu besuchen, die neue Gedanken und Plaene begeistert haben.

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Pfarrkonvent der Zentralen Propstei

6. September, Moskau. Nach einer Pause hat Pfarrkonvent der Zentralen Propstei der ELKER in Moskauer Kathedrale stattgefunden. Zurzeit besteht das Konvent aus Proepstin, zwei Pastoren und Prediger. An diesem Treffen hat auch Gast - Pastor Andrej Dschamgarow aus Saratow - teilgenommen. Die Pastoren haben die Frage der Restaurierung und der Rueckgabe der Jaroslawler Kirche, aktuelle Probleme der Gemeinden und das Kathechetenprogramm der Propstei besprochen.

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Wiedergeburt der Jaroslawler Kirche

In der Gemeinde zu Jaroslavl gibt es eine frohe Nachricht: der langerwartete Remont der Fassaden der Kirche naehert sich zu Ende. Dank den Versuchen des Gemeindepfarrers Ivan Schirokov und seiner Baubrigade ist Jarosrawler Kirche zum wahren Schatz der Stadt geworden. Das Gebaeude hat die zweite Geburt nach vielen Jahren des Chaos und der Nutzung von Gebaeude ausser gottesdienstlichen Zielen ueberlebt. Endlich koennen die Einwohner der Stadt und die Gaeste die Jaroslawler Kirche, ihre Interiere und Architektur, auch die schoene Musik der Orgel geniessen. Unsere Kirche ist das einzige Gemeindehaus der westlichen christlichen Tradition in Jaroslawler Gebiet. Wir hoffen dass unsere Kirche zum Teil aller Ausflugsmarchrouten der aeltesten Stadt an der Wolga wird.

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